Rundreise durch die Rominter Heide

Naturjuwel im Osten Polens


In der geschichtsträchtigen Rominter Heide finden Sie Ruhe und Abgeschiedenheit. Sie wohnen in einer familiär geführten Pension direkt in der Rominter Heide.

Unser deutschsprachiger Reiseführer betreut und begleitet Sie zuverlässig und kümmert sich um alle Annehmlichkeiten auf Ihrer Rundreise. Er holt sie am Flughafen/ Bahnhof ab und bringt Sie zum Abschluß auch wieder zuverlässig an Ihren Rückreiseort. Dazu organisiert er alle Transfers und Besichtigungsprogramme.

Sie wohnen während der Rundreise in einer beschaulichen, familiär gehaltenen Familienpension im Herzen der Rominter Heide. Bis zum nächstgelegenen Dörfchen sind es mehrere Kilometer, so dass Sie Ihren Aufenthalt in Ruhe und Abgeschiedenheit genießen können. Sie werden von aufmerksamen Gastgebern umsorgt, die Ihnen einen tiefen Einblick in die Traditionen und den Alltag in der Rominter Heide geben. Die in der Pension befindliche Sauna kann auf Wunsch genutzt werden.

Unsere Rominter Heide Rundreise kann sehr gut mit einem Abstecher ins benachbarte russische Kaliningrad (Königsberg) oder unseren Litauenreisen kombiniert werden. Für Ostpreußen Erinnerungsreisen können wir dieses Reiseprogramm mit dem Besuch von weiteren Spuren deutscher Besiedlung verbinden.

 

9 Tage
Individualreise
Rundreise
Familienpension
Halbpension
deutsch
Fahrer + Auto
zubuchbar
RRPOL4
    1. Tag: Anreise
    2. Tag: Goldap
    3. Tag: Wanderung in der Rominter Heide
    4. Tag: Lötzen, das Herz der Masuren
    5. Tag: Wilde Wälder der Rominter Heide. Ostpreußische Spezialitäten
    6. Tag: Ostpreußische Geschichte(n)
    7. Tag: Traditionen und malerische Landschaft in der Rominter Heide
    8. Tag: Die Borkener Heide
    9. Tag: Abreise

    1.Tag: Anreise nach Ostpreußen

    Anreise nach Danzig oder Warschau. Sie haben die Möglichkeit, in unserem Buchungsformular einen Flug nach Danzig oder Warschau zu unserer Rundreise in die Rominter Heide hinzu zu buchen. Wir suchen dann ausgehend von Ihrem Abreiseort nach der günstigsten Verbindung und buchen diese für Sie.

    In Polen angekommen, begrüßt Sie Ihr deutschsprachiger Reiseführer und fährt mit Ihnen im bequemen PrivatPkw in die Rominter Heide, wo Sie in einer gemütlichen Pension von Ihren Gastgebern willkommen gehießen werden und Ihr Zimmer beziehen. Bei einem leckeren Abendessen besprechen Sie das Programm der kommenden Tage.

    2.Tag: Goldap

    Auf dem heutigen Ausflug besuchen Sie das beschauliche Städtchen Goldap, welches am gleichnamigen Fluss gelegen ist und auch als Tor zur Rominter Heide bezeichnet wird. Auf einem Stadtrundgang besichtigen Sie u.a. die Marienkirche, das Gradierwerk und das Regionalmuseum. Im Panoramacafe auf dem Schönenberg nahe Goldap können Sie bei einer Tasse Kaffee und einem Stück Kuchen den wunderbaren Ausblick in die Region um Goldap genießen.
    Bei Ihrer Rückkehr können Sie einen ersten Spaziergang durch die Rominter Heide absolvieren.

    Rominter Heide Lesetipp


    Polen Reiseführer


    3.Tag: Wanderung in der Rominter Heide

    Auf einer Wanderung durch die Rominter Heide entdecken Sie mit Ihrem deutschsprachigen Reiseführer die weitläufige Landschaft. Während Sie auf dem Hochsitz weilen, beobachten Sie mit ein bisschen Glück einen Hirsch, Elche oder einen Luchs.
    Am Nachmittag laden Sie die Gastgeber der Pension zum gemeinsamen Kochen von traditionellen Gerichten wie Kartoffelkuchen oder gefüllte Teigtaschen ein, die Sie natürlich anschließend auch verkosten.

    4.Tag: Lötzen (Gizycko), Herz Masurens

    Am Vormittag reisen Sie ins Herz von Masuren, nach Lötzen (Gizycko). Dort unternehmen Sie einen Rundgang durch das Städtchen, bestaunen die einzigartige Drehbrücke im Stadtzentrum, besichtigen die Festung Boyen und werfen vom Wasserturm in 129 Treppenstufen Höhe einen weiten Blick über die masurischen Seen.
    Im Sommer besteht die Möglichkeit einer Schifffahrt auf dem Löwentinsee. Im Anschluss besuchen Sie das Dorf Steinort (Sztynort) und schauen sich die Reste des Schlosses derer von Lehndorff, die hier eines der größten Güter Ostpreußens bewirtschafteten. Zu den Jugendfreunden des letzten deutschen Gutsherrn Heinrich Graf Lehndorff gehörte unter anderem Marion Gräfin Dönhoff, deren Leben und Schaffen wir zu einem späteren Zeitpunkt beleuchten. Lehndorff gehörte zum Kreis um Claus von Stauffenberg und wurde wie dieser nach dem Attentat auf Hitler erschossen. Während des Zweiten Weltkriegs war ein Flügel des Schlosses der Lehndorffs in Steinort Feldquartier für den damaligen Außenminister von Ribbentrop, während die Lehndorffs den anderen Flügel bewohnten. Zwar bemühen sich die heutigen Besitzer des Gutes, das Schloss und die umliegenden Gutshäuser zu restaurieren, bis die Häuser jedoch in neuem Glanz erstrahlen, ist noch etwas Geduld erforderlich.
    Am Abend kehren Sie in Ihre Pension zurück.

    5.Tag: Wilde Wälder der Rominter Heide. Ostpreußische Spezialitäten

    Vormittags treffen Sie den Oberförster und fahren tief in die Wälder der Rominter Heide, um bei der Fütterung der Wildtiere dabei zu sein sowie Interessantes über die Natur der Heide zu erfahren.

    Am Nachmittag besteht die Möglichkeit Ihren Wirtsleuten beim Kochen über die Schulter zu schauen und bei der Zubereitung traditioneller ostpreußischer Köstlichkeiten wie Bigos oder Sauermehlsuppe mitzuhelfen. Anschließend werden diese Spezialitäten natürlich ausgiebig verkostet.

    6.Tag: Ostpreußische Geschichte(n)

    Während des heutigen Ausflugs fahren Sie mit Ihrem deutschsprachigen Reiseführer zu einer architektonischen Besonderheit der Region nach Stancziky. Zwei über ein weites Tal führende Eisenbahnbrücken, die zwischen 1914 und 1918 als Teil der geplanten Eisenbahnmagistrale von Westpreußen nach Litauen errichtet wurden, bieten einen wunderbaren Blick auf die Heide. Später diente die Strecke der Verbindung von Goldap nach Gumbinnen.

    Danach treffen Sie Ranger im Zentrum des Naturschutzparks Rominter Heide. Hier erfahren Sie Wissenswertes über die Region, Natur und Menschen. Im Anschluss fahren Sie am alten Bahnhofgebäude von Szittkehmen vorbei zum Dreiländereck Polen, Litauen und Russland. Direkt an der Grenze befand sich mal das Dorf Golubie, welches nun von der Landkarte verschwunden ist. An dem Ort haben wir die Gelegenheit über die Geschichte nach 1944 zu sprechen.

    Am Abend kehren Sie in Ihre Pension zurück und erholen sich in der Stille der Heide.

    7.Tag: Traditionen und malerische Landschaft in der Rominter Heide

    Heute nehmen Sie an einem Workshop für Kunsthandwerk teil. Dabei erfahren Sie, wie die traditionellen Tücher genäht werden und lernen beispielsweise, wie man aus einem Stück Holz etwas Schönes zaubern kann.

    Bei einem Spaziergang durch die Rominter Heide können Sie die Ruhe sowie Abgeschiedenheit der wunderschönen Landschaft genießen. Zahlreiche Seen und Teiche glitzern im Licht der Sonne, umstanden von tiefen Wäldern, in denen viel Wild Nahrung und Versteck findet.

    Gemächlich und entspannt beschließen Sie den Tag.

    8.Tag: Letzte Urwälder Europas. Die Borkener Heide.

    Auf Ihrem heutigen Ausflug besuchen Sie einen der letzten Urwälder Europas - die Borkener Heide. In diesem fast unberührten Stück Natur konnte sich ein urwüchsiger Mischwald entwickeln, in dem man mit ein bisschen Glück heimische Wildtiere beobachten kann. Bekannt ist die dort ansässige Aufzuchtstation für Wisente, die Sie anschließend besuchen.

    Im Sommer mieten wir Ihnen auf Wunsch (Reiseoption) einen Kayak. Auf den Waldseen der Borkener Heide kann per Paddelboot die wunderschöne Natur erlebt werden. Im Winter können Sie eine zünftige Schlittenfahrt auf dem Pferdeschlitten durch die verschneite Winterheide zubuchen (Reiseoption).

    Dann verbringen Sie einen letzten beschaulichen Abend mit Ihren Gastgebern und dem Reiseführer in der Pension im Herzen der Rominter Heide.

    9.Tag: Abreise

    Der Tag des Abschieds ist gekommen. Nach dem Frühstück fährt Sie Ihr Reiseführer nach Danzig oder Warschau, wo Sie Ihre Heimreise antreten.
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