Rundreise durch Bialystok und Ostpolen

Der Reichtum Podlachiens

Unser Ostpolen Rundreise führt Sie in die malerische Natur Podlachiens, eines dünn besiedelten Landstrichs. Der Wind streicht hier über ausgedehnte Wiesen und Waldlandschaften, das Land ist flach und von kleinen Flüssen durchzogen.

Von Bialystok aus unternehmen Sie kleinere Ausflüge in die Umgebung und entdecken ein sehr abwechslungsreiches kulturelles Vermächtnis und den natürlichen Reichtum der Region Podlachien.

Wie all unsere Reisen organisieren wir diese private Rundreise durch Ostpolen individuell für Sie. Sie werden von unserem deutschsprachigen Reiseführer begleitet, der Ihnen einen ganz persönlichen Einblick in sein Land gibt.

  • Rundreise
  • Individualreise
  • 7 Tage
  • Mittelklassehotel od. nach Wahl
  • Frühstück
  • deutschsprachige Reisebegleitung
  • Transfers entsprechend Reiseprogramm
  • Flug zubuchbar
  • Zug zubuchbar
  • Auslandsreisekrankenversicherung zubuchbar
  • Reiserücktrittsversicherung zubuchbar
  • Reiseinsolvenzversicherung Sicherungsschein für Pauschalreisen nach § 651r BGB zur Absicherung Ihrer Reisegelder
  • Reisecode: RRPOL3
Schloss der Familie Branicki in Bialystok
Brunnen am Marktplatz in Bialystok
In der Großen Synagoge in Tykocin
Burg Tykocin
Altes Holzhaus in Kiermusy
Ikone des Ikonenmuseums Suprasl
Jüdischer Friedhof in Krynki
Tatarische Moschee in Kruszyniany
Eingang zum Nationalpark Puszcza Białowieska
1. Tag - Anreise

Heute reisen Sie nach Bialystok. Gern organisieren wir Ihre Anreise per Flugzeug und Zug.

In Bialystok holt Sie Ihr deutschsprachiger Reiseführer am Bahnhof ab und heißt Sie herzlich willkommen. Dann bringt er Sie in Ihr Hotel, ist beim Check-In behilflich und gibt Tipps für abendliche Aktivitäten.

Der Abend steht Ihnen zur freien Verfügung.

2. Tag - Bialystok: Stadtführung

Am Morgen holt Sie Ihr deutschsprachiger Reiseführer im Hotel ab. Unser Rundgang durch Bialystok beginnt natürlich am Branicki-Palast, einem prächtigen Barockbau aus dem 18. Jahrhundert, in dem heute die medizinische Universität untergebracht ist. Beim Spaziergang durch den weitläufigen Schlosspark berichtet Ihnen der Reiseführer, unter welchen Umständen die Stadt und das Umland in den Besitz des Kron-Hetmans Branicki geriet und welche Ambitionen dieser hegte.

Dann besuchen Sie im einstigen jüdischen Viertel das Denkmal für die große Synagoge und die nahegelegene Piaskower Synagoge. In Bialystok lebten vor dem Holocaust fast die Hälfte der Bevölkerung den jüdischen Glauben.

Vom Dach der neuen Oper und Philharmonie genießen Sie den schönen Blick über die Stadt, bevor Sie die orthodoxe Nikolaikirche besuchen. Nicht von der Kirche ehrt die Stadt einen ihrer größten Söhne, Ludwig Zamenhoff, den Erfinder des Esperanto, mit einem Denkmal. In der einstigen Synagoge, die von der Familie Cytron gestiftet wurde, befindet sich heute eine Galerie mit beeindruckenden Werken der litauisch-stämmigen Künstlerfamilie Sledzinski.

Im Herzen Bialystoks besuchen Sie anschließend Kosciuski Markt, eine weitläufige Fußgängerzone. Hier befinden sich weitere barocke Kleinodien der Branicki-Ära, darunter das einstige Arsenal (heute Kunstgalerie), das Gästehaus des Hofes, sowie das Vincent de Paul- Kloster der barmherzigen Schwestern und die katholische Maria- Himmelfahrtskathedrale.

Im Stadtviertel Bojary, jenseits der Pilsudski- Allee, treffen Sie auf beeindruckende Denkmäler des 19. und 20. Jahrhunderts aus der russischen Epoche Bialystoks. Zahlreiche Stadtpaläste wohlhabender Fabrikantenfamilien und stattliche Bildungsinstitute höherer Söhne und Töchter vermitteln einen Eindruck vom wirtschaftlichen Aufstieg in dieser Zeit.

Ihre Stadtführung durch Bialystok endet im Schlosspark des Branicki Palastes. Am Abend haben Sie Freizeit. Auf Wunsch reservieren wir Ihnen gern Eintrittskarten für eines der zahlreichen Kulturereignisse in Bialystok.

3. Tag - Tykocin und Kiermusy

Gemeinsam mit Ihrem deutschsprachigen Reiseführer fahren Sie durch die Weiten des sanft gewellten Podlachiens nach Tykocin. Dieses kleine, malerisch an einer Flussaue des Narew gelegene Städtchen beherbergt zahlreiche Architekturschätze, die Sie heute entdecken. Schon von Weitem begrüßt den Reisenden die Silhouette des ehemaligen Bernhardiner- Missionarsklosters mit der barocken Dreifaltigkeitskirche. Das Innere der Kirche, die polychromen Fresken und der vergoldete Barockaltar sind absolut sehenswert. Auf dem Großen Markt stehen traditionelle, gut restaurierte Händler- und Handwerkerhäuser aus dem 18./19. Jahrhundert, das ganze Ensemble verdient zu Recht die Beschreibung des besterhaltenen historischen Stadtkerns. Dann spazieren Sie durch das gut erhaltene historische Stadtzentrum Tykocins mit zahlreichen alten, traditionellen Holzhäusern.

Der Altmarkt (Stary Rynek) bildete einst das lebendige Zentrum des jüdischen Tykocins. Juden siedelten in Tykocin seit dem 16. Jahrhundert, zur Blüte um 1800 stellten Sie 70% der Stadtbevölkerung. Zahlreiche Baudenkmäler zeugen von der reichen Geschichte der Juden in Tykocin. In der großen Synagoge besuchen Sie das jüdische Museum und informieren sich über die einstige Blüte eines der wichtigsten Zentren des polnischen Judentums. Besonders interessant: das Zimmer des Rabbi im Turm der Synagoge. In der kleinen Synagoge befindet sich heute das Stadtmuseum und wer mag, kann im Talmudhaus eine Bildergalerie besichtigen. Sie besuchen den jüdischen Friedhof und informieren sich an der Gedenkstätte des Massengrabs im nahen Łopuchowo über die Ermordung der Tykociner Juden 1941 durch die deutsche Wehrmacht.

Im nahegelegenen Pentowo erleben Sie einen der Naturschätze der Region - das Storchendorf. Hier leben ungewöhnliche viele Storchenpaare eng zusammen und erlauben Naturfreunden einzigartige Beobachtungsmöglichkeiten. Das europäische Storchendorf Pentowo am Ufer einiger malerischer Altwasser des Narew werden Sie begeistern.

Nicht weit entfernt besuchen Sie das kleine Örtchen Kiermusy, das malerisch eingebettet in die Pufferzone des Biebrza-Nationalparks liegt. Hier tauchen Sie in die Geschichte des polnischen Adels (Szlachta). Im Restaurant des Freilichtmuseums können Sie sich mit traditionellen sarmatischen oder podlachischen Gerichten stärken. Dann erhalten Sie bei der Promenade durch das weitläufige Museum einen Einblick in die Funktion der Wirtschaftshöfe der polnischen Adligen im 17./18. Jahrhundert. Eine weitere Attraktion ist das Freigehege der hier früher freilebenden europäischen Bisons.

Auf der Heimfahrt nach Bialystok können Sie der Sommerresidenz der Familie Branicki in Choroszcz einen Besuch abstatten. Der restliche Tag steht Ihnen in Bialystok zur freien Verfügung.

4. Tag - Supraśl. Der Knyszyn Naturpark

Heute besuchen Sie das Örtchen Supraśl. Es ist malerisch inmitten des Knyszyń Urwalds gelegen, einem kaum berührten Refugium aus Kiefernforsten und Hainbuchenwäldern, und heute ein aufstrebender Luftkurort. In Supraśl besuchen Sie das Mariä-Verkündigung-Kloster, eines der bedeutendsten orthodoxen Klöster Polens. Die Anlage geht auf ein ökumenisches Kloster zurück, in dem seit dem 16. Jahrhundert katholische und orthodoxe Mönche gleichberechtigt lebten und beteten, und beide Glaubensrichtungen einander annäherten. Im Mittelpunkt des Klosters erregt die byzantinisch-gotische Wehrkirche der Mariä Verkündigung Eindruck, ein originalgetreuer Nachbau des im Zweiten Weltkrieg zerstörten Originals.

Nach einem Rundgang durch das Kloster besichtigen Sie im Archimandritenpalast die beeindruckende Sammlung orthodoxer Ikonen, eine interaktive Ausstellung sakraler Kunstwerke des östlichen Christentums. Dann spazieren Sie in des Ort und besichtigen die evangelische Kirche und das 1903 umgebaute Neorenaissance- Palais der Fabrikantenfamilie Buchholtz.

Am Nachmittag steigen Sie in Kajaks und durchqueren auf dem Flüsschen Supraśl, immer bequem flussabwärts, verzaubernde Auenlandschaften im Knyszyń Naturpark. Von Wasilkow aus kehren Sie nach Bialystok zurück und haben Freizeit.

5. Tag - Synagogen und Moscheen. Multikulturelles Podlachien

Von Bialystok aus geht es weiter nach Osten, nahe an die Grenze zu Belarus. Hier ist das Land dünn besiedelt, wird es still. In diese Einsamkeit zogen einst Tataren, Muslime aus der Region Kasan und von der Krim, und besiedelten das Land, das ihnen König Jan III. Sobieski für Ihre Kriegsdienste gegen die Osmanen übereignete. Die Lipka- Tataren sind heute assimiliert, sprechen mehrheitlich polnisch, pflegen aber den muslimischen Glauben. In Bohoniki besichtigen Sie eine einzigartige Holzmoschee, die bis heute der tatarischen Minderheit als Gebetsort dient.

Im nahen Krynki beschäftigen Sie sich mit der Geschichte der Juden Podlachiens. Sie besichtigen das Gebäude der einstigen kaukasischen Synagoge im maurischen Stil und die Synagoge der Slonimer Chassiden unter der Rabbinerfamilie Weinberg, dann besuchen Sie den jüdischen Friedhof aus dem 17. Jahrhundert. Beim Gang durch die kleine Stadt berichtet Ihnen Ihr deutschsprachiger Reiseführer von den furchtbaren Ereignissen im jüdischen Ghetto, welches die Deutschen 1941 nach der Besetzung Polens hier einrichteten und später liquidierten.

In Kruszyniany kehren Sie zurück in die Kultur der Lipka- Tataren, welche sich hier im 17. Jh. ansiedelten. Erst mal können Sie tatarische Küche im örtlichen Restaurant probieren, dann besuchen Sie die älteste Moschee Polens und den muslimischen Friedhof der sunnitischen Minderheit des kleinen Örtchens.

Der Tag endet in einem kleinen Kurort am Rande des Puszcza Białowieska Nationalparks, mit dem wir uns morgen intensiver beschäftigen.

6. Tag - Der Białowieża Urwald

Sie besuchen eines der letzten Naturrefugien Europas, den Białowieża Urwald, heute Teil des Unesco Weltnaturerbes. Gemeinsam mit dem deutschsprachigen Reiseführer und einem zertifizierten Naturführer unternehmen Sie eine Wanderung durch den letzten Tiefland- Urwald und Rückzugsgebiet des Wisents (Europäischen Bisons) in Europa. Sie bestaunen die mächtigen Eichen und Eschen, tauchen in die Ruhe des Waldes mit seinen vielstimmigen Tierorchester, lernen die hier lebenden, insbesondere endemischen Tier- und Pflanzenarten genauer kennen und informieren Sie über die Herausforderungen und Erfolge beim Schutz der Bialowieza und ihrer Bewohner. Und mit etwas Glück können Sie den Herrn der Bialowieza, den Wisent beobachten.

Am Abend kehren Sie zurück in Ihre Unterkunft und haben Freizeit.

7. Tag - Abreise

Nun ist Ihre schöne Ostpolen Rundreise schon zu Ende. Unser Fahrer bringt Sie rechtzeitig vor der Abfahrt zum Bahnhof in Bialystok, wo Sie Ihre Heimreise antreten.

Reiseverlauf
  1. 1. Tag - Anreise
  2. 2. Tag - Bialystok: Stadtführung
  3. 3. Tag - Kiermusi und Tykocin
  4. 4. Tag - Suprasl
  5. 5. Tag - Synagogen und Moscheen
  6. 6. Tag - Puszcza Białowieska
  7. 7. Tag - Abreise
enthaltene Leistungen
  • Übernachtung in Mittelklassehotels od. nach Wahl - Doppel- oder Einzelzimmer
  • Frühstück
  • deutschsprachige Reisebegleitung
  • Besichtigungen entsprechend Reiseprogramm
  • Transfers entsprechend Reiseprogramm
  • Reiseinsolvenzversicherung Sicherungsschein für Pauschalreisen nach § 651r BGB zur Absicherung Ihrer Reisegelder
zubuchbare Leistungen
  • Flugtickets
  • Beitrag zur Kompensation des Fluges (Atmosfair)
  • Bahntickets
  • Auslandsreisekrankenversicherung
  • Reiserücktrittsversicherung
  • ...
Pauschalreise

Es handelt sich bei diesem Angebot um eine Pauschalreise im Sinne des § 651 ff BGB. Hier finden Sie unser Formblatt zur Unterrichtung des Reisenden bei einer Pauschalreise nach § 651a BGB.

Einreiseinformationen

Über den unten stehenden Button können Sie sich auf der Seite des Auswärtigen Amtes über die aktuellen Reise- und Sicherheitshinweise zu Reisen nach Polen informieren.

Visum

Zusammen mit visumPOINT, unserem versierten Partner für alle Visa-Angelegenheiten, beraten wir Sie gerne über die Einreisebestimmungen Ihres Reisezieles. Sie möchten gleich wissen, was Sie für die Einreise in ein Land benötigen? Nutzen Sie einfach den Visa-Finder.

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