Warschau Städtereise individuell

Reisebaustein für Ihre individuelle Polenreise


Eine Warschau Städtereise ist ein guter Einstieg, des östlichen Nachbarn Deutschlands kennenzulernen. In der polnischen Hauptstadt kann man entspannt und auf einfache Art die Kultur und Geschichte Polens entdecken und die typisch polnische Gastfreundschaft genießen. Warschaus Urbanität und kulturelle Vielfalt spiegeln Polens Gegenwart und Aufbruch in die Zukunft nach den bleiernen Jahrzehnten des Sozialismus.

Entdecken Sie das Reiseziel Warschau mit all seinen Facetten!

Wir buchen Ihnen auf Wunsch einen günstigen Warschauflug oder die Zugfahrkarten von Berlin in die polnische Hauptstadt. Dort werden Sie durch einen erfahrenen deutschsprachigen Reiseführer empfangen und individuell betreut. Wir organisieren Ihre Warschau Stadtführungen und erfüllen Ihnen gern besondere Wünsche, reservieren zum Beispiel Eintrittskarten für ein musikalisches Erlebnis in der Stadt.

Sie werden in einem modernen Mittelklassehotel im Herzen der polnischen Hauptstadt untergebracht und können von dort aus die Stadt bequem mit Führer oder auf eigene Faust entdecken.

Dieses Warschau Städtereise Angebot kann individuell nach Ihren Reisewünschen verlängert oder verkürzt, mit anderen Reisebausteinen kombiniert und thematisch verändert werden. Sprechen Sie uns an! Wir stehen Ihnen gern zur Verfügung!

5 Tage
Individualreise
Städtereise
nach Wahl
Frühstück
deutsch
Fahrer + Auto
zubuchbar
RBWAR1
    1. Tag: Anreise
    2. Tag: Warschau Stadtführung
    3. Tag: Der Königsweg
    4. Tag: Juden in Warschau
    5. Tag: Abreise

    1.Tag: Anreise nach Warschau

    Heute reisen Sie nach Warschau. Wahlweise können Sie in unserem Reisepaket Zugfahrkarten ab/nach Berlin oder einen günstigen Flug nach Warschau hinzubuchen.

    Wenn Sie in Warschau ankommen, erwartet Sie unser Reiseführer schon am Bahnsteig oder hinter der Zollkontrolle am Flughafen und bringt Sie in Ihr Hotel im Stadtzentrum.

    Am Abend haben Sie Freizeit im Warschauer Stadtzentrum.

    2.Tag: Stadtführung durch Warschaus Altstadt

    Am Morgen holt Sie unser deutschsprachiger Reiseführer im Hotel ab. Mit der Strassenbahn fahren Sie über die Weichsel in die Altstadt und beginnen im Spazierschritt Ihre Warschau Altstadt Stadtführung. Vom Palast unter dem Blechdach geht die Promenade durch die Kubitzki- Arkaden vorbei am imposanten Warschauer Königsschloß. Am Theater des kleinen Zuschauers tauchen Sie in die Altstadt mit ihren Gässchen und historischen Fassaden ein. Sie besuchen die einst älteste Kirche Warschaus, die Johanneskathedrale. Die nahegelegene Martinskirche besticht durch ihren Kontrast zwischen spätbarocker Fassade und modernem Interieur nach Entwürfen von Alma Skrzydlewska.

    Der Alte Markt wird von originalgetreu wiedererbauten Bürgerhäusern des 17. und 18. Jahrhunderts umstanden und ist das Zentrum der historischen Altstadt Warschaus, hier findet sich das Wahrzeichen der Stadt: die Statue der Nixe Zawa mit Schild und Schwert, Symbol der Widerstandskraft der polnischen Hauptstadt. Von hier aus durchstreifen Sie das Gewirr der engen Gassen in der Altstadt.

    Das Ende der Altstadt und den Beginn der Neustadt markiert die Neustadttor (Barbakane) aus dem 16. Jh. Dahinter besuchen Sie das Dominikanerkloster mit seiner imposanten Hyazinthkirche. Der Neustädter Markt wurde nach dem Zweiten Weltkrieg originalgetreu mit Bürgerhäusern des 18./19. Jh. wiedererrichtet, von der Terrasse hinter der nahegelegenen Mariä Heimsuchungs Kirche genießen Sie den schönen Blick über die Weichsel auf die Vorstadt Praga. Hier steht eines der Denkmäler für Marie Curie, eine der bekanntesten Töchter der Stadt.

    Im Raczynskipalais ist heute das polnische Staatsarchiv untergebracht. Von dort aus spazieren Sie gemächlich in den Krasinskipark, in dem sich der wohl schönste Barockpalast Warschaus befindet, an dessen Fassade prächtige Skulpturen von Andreas Schlüter prangen. Der Krasinski- Palast ist heute Teil der Nationalbibliothek.

    Über die Honigstraße setzen wir unseren Weg fort und bestaunen die prächtige Barockfassade der Kirche der Allerheiligsten Maria, Königin der Krone Polens und das klassizistische Borchpalais, heute Sitz des Primas von Polen. Der Bau des benachbartes Pac- Palais wurde im Auftrag der Familie Radziwil von Tylman van Gameren ausgeführt, der für zahlreiche historische Gebäude in Warschau Pate stand. Die Kapuzinerkirche daneben ist mit zahlreichen mächtigen historischen Figuren verbunden.

    Den Abschluß Ihres Rundganges bildet der Prymasowskipalast, der 1593 für den Bischof von Plock und Primas von Polen errichtet wurde. In dem prachtvollen Gemäuer residiert heute ein 5*- Hotel. Von dort aus kehren Sie in Ihr Hotel zurück und haben Freizeit. (F)

    3.Tag: Der Warschauer Königsweg

    Heute lustwandeln Sie auf dem Königsweg durch Warschau, der den Schloßplatz mit der Sommerresidenz König Stanislaw II. August Poniatowski im Lazienki-Park, der grünen Lunge Warschaus in Wilanow verbindet. Auf seinem Verlauf wurden im Laufe der Jahrhunderte prächtige Paläste und Prunkbauten, Denkmäler und Skulpturen errichtet.

    Auf dem Schloßplatz beginnt Ihre Stadtführung an der Sigismundsäule, die 1644 zu Ehren Königs Zygmund III. errichtet wurde. Dann führt Ihr Weg an der gotisch-barocken Kirche Sankt Anna und dem Denkmal für den größten polnischen Dichter Adam Mickiewicz entlang, streift den Radziwilenpalast (heute der Palast des polnischen Präsidenten) setzt sich an der klassizistischen Fassade des Nationaltheaters vorbei bis zum Sächsischen Garten mit dem Grabmal des unbekannten Soldaten fort.

    Zu den interessantesten Sehenswürdigkeiten des Königswegs gehört das Visitantinnenkloster, deren Klosterkirche aus dem 18. Jh. eindrucksvoll den Übergang von Rokoko zum Klassizismus dokumentiert. Dahinter beginnen Paläste und Nebengebäude, in denen heute die Warschauer Universität beheimatet ist.

    Sie flanieren entspannt über die "Neue Welt" (Nowy Swiat), eine der elegantesten und belebtesten Straßen Warschaus, vorbei am Frederic Chopin Museum und dem Nationalmuseum. Von der Zar Alexander I. gewidmeten Kirche sind es nicht mehr viele Meter durch das Botschaftsviertel an der Ujadowski- Allee bis in den Lazienkipark. Sie können in den endlosen Weiten des Park spazieren, entspannen, Kaffee trinken und die Seele baumeln lassen. Wer mag kann die zahlreichen Skulpturen und Paläste bestaunen, die sich im Park entdecken lassen.

    Wenn Sie sich mit positiver Energie aufgeladen haben, gehts mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder zu Fuß 6 Kilometer weiter nach Wilanow. Hier besichtigen Sie das "polnische Versailles", eine der wertvollsten Park- und Palastanlagen Europas und ein einzigartiges architektonisches Ensemble aus Barock und Klassizismus. Die einstige Sommerresidenz König Jan III. Sobieskis aus dem 17. Jh. wurde durch mehrere Bauten polnischer Magnaten durch die Jahrhunderte erweitert und verziert und gelangte 1805 zu endgültiger Pracht, als der Kunstsammler Stanislaw Kostka Potocki hier eines der ersten Museen Polens eröffnete. Nachdem Wilanow im 2. Weltkrieg von den deutschen Besatzern ausgeraubt und stark beschädigt wurde, unternahm der polnische Staat massive Anstrengungen dafür, dass Sie die Schlösser und Parkanlage heute wieder in der alten Pracht genießen können.

    Mit Bus und Metro gehts anschließend zurück ins Hotel, wo Sie einen vielseitigen und eindrucksvollen Tag ausklingen lassen können. (F)


    Warschau Reise Lesetipp


    Polen Reiseführer

    4.Tag: Das Warschauer Ghetto

    Auf der mehrstündigen Stadtrundfahrt beschäftigen Sie sich heute mit der Geschichte der Einrichtung und der Liquidation des Warschauer Ghettos. Auf dieser Spurensuche nach einer fast verschwundenen Welt erkunden Sie das sogenannte Kleine Ghetto. Sie besichtigen die Nozyk- Synagoge, die einzige erhaltene Synagoge, die noch heute in Betrieb ist. Sie erkunden original erhaltene Fragmente der Ghettomauer, die letzten erhaltenen Straßenzüge und Hinterhöfe des Warschauer Ghettos. Sie halten an dem Ort, wo sich die Verbindungsbrücke über der Chłodna-Straße zwischen dem Kleinen und Großen Ghetto befand, und besuchen den Bunker an der Miła-Str. 18. Sie lernen die Orte und Gebäude kennen, die mit dem Titelheld von Roman Polanskis Film "Der Pianist" Władysław Szpilman, dem Pädagogen Janusz Korczak, Chef des Judenrates Adam Czerniaków, sowie dem Leiter des Übersetzungsbüros Marcel Reich-Ranicki verbunden sind. Während der Stadtrundfahrt durch Warschau wird Ihnen auch die Symbolik von Denkmälern und Kunstinstallationen nähergebracht, die mit dem Ghetto und seinen Bewohnern verbunden sind.

    Im Zweiten Teil der Rundfahrt erfahren Sie, warum 1944 der Aufstand im Jüdischen Ghetto ausbrach. Sie besuchen den jüdischen Friedhof, wo berühmte Rabbiner, Zaddiks und jüdische Familien ruhen. Am Denkmal für die Ghettohelden können Sie nachvollziehen, welche Emotionen Willy Brandt 1970 dazu gebracht haben, hier niederzuknien, und tauchen auf dem sogenannten Umschlagplatz, von dem aus hunderttausende Warschauer Juden in die Vernichtungslager deportiert wurden, in die Gräuel des Holocaust ein. Am Ende der Stadtführung haben Sie Gelegenheit das preisgekrönte POLIN Museum zur 1000jährigen Geschichte der polnischen Juden zu besuchen.

    Dann kehren Sie in Ihr Hotel zurück und haben Freizeit. (F)

    5.Tag: Abreise

    Heute heißt es Abschied von Warschau nehmen. Unser Fahrer bringt Sie rechtzeitig zum Bahnhof oder Flughafen, wo Sie die Heimreise antreten.
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